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Liebe Leserin, lieber Leser
Beim öffentlichen Verkehr und bei der Mobilität ist viel los: Studien werden erarbeitet, welche die Grundlage für anstehende Entscheidungen und zukünftige Projekte sind, Projekte werden realisiert, an Fahrplänen wird gearbeitet und das Mobilitätsmanagement im Kanton konkretisiert sich.
Seit zwei Jahren ist das AÖV daran, die Zweckmässigkeitsbeurteilung für den Korridor Bern – Köniz – Bern Süd zu erarbeiten. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Sie sind einerseits nicht brisant, aber doch eher überraschend, da die geplante Umstellung von Gelenkbussen auf Doppelgelenkbusse in Kombination mit einem Viertelstundentakt der S6 zwischen Bern und Niederscherli für die nächsten rund 30 Jahre ausreichend sein dürfte. Dies ist eine Folge eines veränderten Mobilitätsverhaltens mit einer Zunahme des Homeoffice, einer geringeren Nachfrage am Morgen, einer Zunahme des
Veloverkehrs und einem tieferen Bevölkerungswachstum. Ob die Prognosen des kantonalen Verkehrsmodells für den Horizont 2040 richtig sind, können wir erst in 17 Jahren überprüfen. Wichtig ist daher, dass wir die Mobilität im Auge behalten und rechtzeitig die Erkenntnisse dieser ZMB überprüfen.
Eine nachhaltige und klimagerechtere Mobilität liegt dem Regierungsrat am Herzen und daher wurde im letzten Jahr die aktualisierte Gesamtmobilitätsstrategie verabschiedet. Um die Mitarbeitenden der Kantonalen Verwaltung auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Mobilität zu unterstützen, haben wir unter Einbezug der anderen Direktionen des Kantons eine informative Website für nachhaltige Mobilität erstellt.
Der Bahnhof Bern ist eine Baustelle und wird das noch für einige Zeit bleiben. Es geht aber vorwärts: Beim neuen RBS Bahnhof konnte mit dem Durchstich ein wichtiger Meilenstein erreicht werden.
In der Westschweiz führt der Fahrplan 2025 zu grossen Diskussionen. Der Kanton Bern befindet sich bekanntlich auf dem Röstigraben und ist auch Mitglied der Regionalkonferenz der Westschweizer Kantone. Im ersten Beitrag geben wir einen Einblick in die Geschichte dieses neuen Fahrplans aus Sicht des AÖV.
Diese Aktualitäten zeigen einen Teil unseres breiten Arbeitsgebietes. Ich wünsche viel Freude und hoffentlich neue Einblicke beim Lesen des neuen Newsletters.
Freundliche Grüsse
Christian Aebi, Vorsteher Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination
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